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Spanischer Wein

Spanische Weine und Anbaugebiete

Mit einer Anbaufläche von etwa 1.200.000 Hektar und 14 Mal so vielen Weinbergen wie in Deutschland, hat Spanien flächenmäßig weltweit das größte Weinbauland. Hier werden schätzungsweise 30 Millionen Hektoliter Wein pro Jahr hergestellt. Mit dieser Menge ist Spanien drittgrößter Weinproduzent überhaupt.
150.000 Winzer arbeiten in circa 5.000 „Bodegas“, den spanischen Weingütern. Auch wenn Spanien weitestgehend als Land des Rotweines gilt, werden immerhin auf fast der Hälfte der Fläche Weißweine angebaut.
Im Nordwesten beispielsweise wird im atlantischen Klima fast nur die Albarinorebe angebaut, da hier viel Fisch gegessen wird. Somit legt man dort viel Wert auf einen leichten und spritzigen Weißwein.
Das wahrscheinlich bekannteste spanische Anbaugebiet für Rotwein ist immer noch Rioja.
Im Ebrodelta bei kontinentalem Klima entstehen tiefrote und würzige Weine wie der Reserva oder Gran-Reserva. Die 57.000 Hektar werden bis zu 85% Rotweine angepflanzt.
Die Provinz Navarra mit etwa 16.000 Hektar ist fast gleichbedeutend mit Rioja. Hier entstehen die gleichen Weine, allerdings wird auf der Hälfte der Anbaufläche der alkoholstarke Garnachawein hergestellt.
Das fächenmäßig größte Anbaugebiet in der Mitte des Landes ist La Mancha. Zu den Spitzenweinen, die hier trotz extremer Trockenheit fabriziert werden, gehören unter anderem der Merlot und Cabernet Sauvignon.

Beliebteste Weine Spaniens

Der altbekannte und süße Sherry scheint allerdings immer noch der beliebteste spanische Wein zu sein. In Andalusien angebaut, wird er hauptsächlich aus den weißen Palomino-Trauben hergestellt, die vor dem Pressen typischerweise in der Sonne angetrocknet werden.

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